DIE ORDNUNG DER ICHTHYOSAURIA Die Ichthyosauria ( Fischechsen ) gelten als die am besten an ein Leben im Wasser angepasste Gruppe Meeresbewohnender Reptilien. So besaßen sie nicht nur einen stromlinienförmigen Körper sondern auch einen flossenähnlichen Schwanz, den sie zur schnellen Fortbewegung seitlich hin und her schwingen konnten. Da ihre Gliedmaßen sich zu Flossen umgebildet hatten, konnten sie zur Eiablage nicht mehr an Land gehen. Es wurden lebende Junge im meer geboren, welche mit dem Schwanz voraus geboren wurden. Die Ichthyosauria lebten wie die Fische im Wasser. Doch wie alle Echsen mussten sie zum Luft holen an die Wasseroberfläche schwimmen. Die ersten Ichthyosauria gab es bereits im frühen Trias. Zwei fast vollständige Skelette eines Utatsusaurus- dem Vorgänger des Ichthyosuria- fanden Forscher 1982. Um die Knochenreste vollständig vom Gestein zu lösen, benötigten die Geologen fast 15 Jahre. In der selben Gesteinsschicht wurde auch das bisher vollständigste Skelett eines frühen Ichthyosauria , eines Chaohusaurus geborgen. Die ersten Exemplare besaßen noch ein dünnes Rückrat aus Wirbelknochen. Mit zunehmender Dicke des Rückrats und Verkürzung der Wirbel ging ihre Beweglichkeit verloren und sie mussten sich in größeren Tiefen des Ozeans behaupten. Durch die scheibenförmigen Wirbel benutzten die Ichthyosaurier den Vorwärtsantrieb. Auch die Körperform, mit der damit verbundenen Gewebemasse, die sehr große Mengen Sauerstoff speichern konnte weisen auf die Tiefsee als Jagdgebiet mit ausgedehnten Tauchgängen hin. Eine Schätzung ergab, dass sie etwa 20 Minuten lang tauchen konnten und dabei eine Tiefe von 600 Metern erreichten. Ein weiteres Indiz für das Tauchen waren seine großen Augen, welche einen Durchmesser von 23 Zentimetern hatten, bei einer Körperlänge von bis zu 4 Metern. Zur Stabilisierung der großen Augen gegen den Wasserdruck diente ein Ring aus Knochenplatten |